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Wochenendtipps: Eismusik, Rentierhirten und Tödlicher Frost

Wochenendtipps: Eismusik, Rentierhirten und Tödlicher Frost

Das Wochenende steht vor der Tür! Es ist Winter! Deshalb sollte man sich vielleicht auch für unsere Wochenendtipps eher warm anziehen.

Ice Music Festival im schwedischen Luleå

Während der Wintermonate findet in Luleå, in Schwedisch-Lappland, ein ganz besonderes Musikfestival statt, nämlich das Ice Music Festival. Dafür wird extra eine Konzerthalle gebaut, und zwar ganz aus Schnee und Eis. Aber nicht nur der Ort des Geschehens besteht aus Eis, sondern auch die Instrumente werden extra aus Eis hergestellt. Bis Ende März haben Musiklieber und Fans des Außergewöhnlichen die Gelegenheit, sich Konzerte in der Iglu-Konzerthalle anzuhören. Das Programm gibt es hier.
Und für einen kleinen Eindruck, wie das Ganze klingt und abläuft, gibt es auf youtube einige Videos vorm vergangenen Jahr, wie beispielsweise das hier:

Kinotipp: „Die Hüter der Tundra“

Der Dokumentarfilm „Die Hüter der Tundra“ stammt vom deutschen Regisseur René Harder. Über einen Zeitraum von etwa sechs Jahren besuchte er regelmäßig das russische 500-Seelen-Dorf Krasnotschelje auf der Kola-Halbinsel nördlich des Polarkreises. Krasnotschelje ist der einzige Ort Europas, der noch vollständig von traditioneller Rentierzucht lebt. Im Mittelpunkt des Films steht die Samin Sascha, die als Abgeordnete des Samischen Parlaments für die Rechte ihres Volkes kämpft. Denn Rohstoffkonzerne wollen die Tundra industriell erschließen und die reichen Bodenschätze bergen. Damit wird jedoch die Lebensgrundlage der Samen bedroht. Entstanden ist ein Dokumentarfilm nah dran an der indigenen Bevölkerung, die eins mit der einzigartigen Natur ist.
Seit 22. Januar läuft der Film deutschlandweit. In Hamburg läuft er am Sonntag um 13.15 Uhr und am Montag um 17.15 Uhr im Abaton.

4.0.1

Filmplakat „Die Hüter der Tundra“ (W-film Distribution)

Autoren-Lesung: Asbjørn Jaklin „Tödlicher Frost“

Der nordnorwegische Journalist und Autor Asbjørn Jaklin ist vor allem für seine Sachbücher bekannt. So wurde er 2006 für „Nordfronten – Hitlers skjebneomrade“ (Nordfront – Hitlers Schicksalsgebiet) für den renommierten norwegischen Literaturpreis Brageprisen nominiert.
„Tödlicher Frost“ ist Jaklins erster Kriminalroman. Am 27. Januar kommt er für eine Lesung nach Berlin ins Felleshus der Nordischen Botschaften.

Der Inhalt (laut Verlagsseite)
Der Afghanistan-Veteran Alexander Winther, der als Journalist bei der Zeitung Nordlys arbeitet, wird auf den Fall angesetzt. Sehr schnell sieht er Verbindungen zu Grausamkeiten, die sich vor sechzig Jahren am selben Ort abgespielt haben. An dem Ort, an dem die Deutschen 1942 ein Lager für jugoslawische Kriegsgefangene aufgebaut hatten, in dem Häftlinge auf brutale Art und Weise gefoltert und getötet wurden. Ein später Racheakt? Die Spuren führen ihn nach und nach auch zum Balkankrieg Anfang der 1990er Jahre – und zu einem streng gehüteten Staatsgeheimnis.

Lesung und Gespräch mit Asbjørn Jaklin und Ulrich Sonnenberg
27. Januar, 19 Uhr
Nordische Botschaften, Felleshus
Rauchstr. 1, 10787 Berlin
Um an der Lesung teilzunehmen, ist hier eine kostenlose Anmeldung erforderlich.

Wir wünschen ein schönes Wochenende!

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