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Frühling in Kopenhagen

Frühling in Kopenhagen

Nach Kopenhagen sind es vom Hamburger Hauptbahnhof nicht einmal fünf Stunden – Fährüberfahrt Puttgarden-Rødby inklusive. Mitte März hat sich unsere Mitarbeiterin Kristina deshalb in den Zug gesetzt, um ein verlängertes Wochenende in Dänemarks Hauptstadt zu genießen. 

Fahrradstadt

Der Kurzurlaub beginnt direkt mit dem Auffahren auf die Fähre. Die Sonne scheint, der Wind weht uns um die Nase und so langsam ist am Horizont nur noch Wasser zu sehen. Dass Kopenhagen eine der Hauptstädte für Fahrradfahrer ist, wird direkt bei der Ankunft klar: Vor dem Bahnhofsgebäude stehen hunderte Fahrräder angeschlossen und der ganze Weg zum Hotel, den wir zu Fuß zurück legen können, ist unterteilt in Fußweg, Radweg und Straße. Und diese Aufteilung zieht sich durch fast ganz Kopenhagen durch. Ob morgens, mittags oder abends, es gibt kaum ein Fleckchen, an dem man nicht von Radfahrern überholt wird oder sie vor einem die Straße kreuzen. Und auch Besucher haben die Möglichkeit, Kopenhagen per Rad zu erkunden. An zahlreichen Punkten der Stadt stehen Kopenhagen Citybikes mit eingebautem Tablet und GPS zur Verfügung. Uns ist es die Tage aber doch zu windig und kalt, so dass wir beschließen Kopenhagen, zu Fuß zu erlaufen. So bekommt man ebenfalls einen intensiven Eindruck von der Stadt.

Die vermutlich berühmteste Skulptur der Welt: Die kleine Meerjungfrau nach dem Märchen von H. C. Andersen

Den wichtigsten Umstand, den wir akzeptieren müssen, ist: Kopenhagen ist und bleibt einfach teuer. Aber frei nach dem Motto „Augen zu und Karte durch“ hinderte uns das nicht, einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie Die kleine Meerjungfrau oder Schloss Amalienborg zu besuchen und uns der ein oder anderen dänischen Köstlichkeit hinzugeben. Und ja, auch den ein oder anderen Laden in der Einkaufsmeile Strøget haben wir uns etwas genauer angeschaut und sind letztlich mit mehr Gepäck zurück nach Hause gefahren als wir nach Dänemark mitgenommen haben.

Sightseeing

Einen Tipp, den wir nach dem Wochenende geben können, ist der Aussichtsturm vom Schloss Christiansborg. Auf den kommt man nämlich kostenlos, muss allerdings vorher wie am Flughafen durch eine Sicherheitskontrolle. Empfehlenswert ist hier vor allem ein Besuch in den Abendstunden, um einen tollen Blick auf Kopenhagen bei Sonnenuntergang oder auch bei Dunkelheit zu haben. Der Turm ist bis 21 Uhr geöffnet (nur montags geschlossen).

Streetfood Copenhagen

Leckere Tacos (nix für sensible Gaumen) und erfrischende Obst-Gemüse-Säfte beim Streetfood Copenhagen

Auch beim Streetfood Copenhagen auf der sogenannten Papierinsel in einer ehemaligen Papierfabrik sollte man unbedingt vorbeischauen. Denn hier gibt es Köstlichkeiten aus der ganzen Welt, ob Fischburger, italienische Panini oder mexikanische Tacos. Zu Sagen gibt es nur eins: Lecker! Der Weg dahin ist zur Zeit noch etwas kompliziert. Wir haben uns erst etwas verlaufen bzw. mussten nach einigen hundert Metern umdrehen, da die Papierinsel noch nicht von allen Seiten zu Fuß erreichbar ist. Eine Brücke, die vom Hafen Nyhavn direkt hinüber führt, befindet sich noch im Bau. Aber es schadet auch nicht, den „Umweg“ am Christanhavnskanal entlang zu gehen. Schließlich präsentiert sich hier Kopenhagen gleichzeitig von seiner maritimen und hippen Seite, wie die vielen Cafés und Kneipen in den Seitenstraßen zeigen.

Klassiker wie eine Kanalfahrt mit Startpunkt in Nyhavn und die Wachablösung am Schloss Amalienborg haben wir uns ebenfalls nicht entgehen lassen.

Frühlingssonne

Schloss Rosenborg

Schloss Rosenborg im Königsgarten

Am letzten Tag schaffte es die Sonne, die Wolken zu vertreiben und strahlte vom leuchtend blauen Himmel. Wir nutzen die Sonnenstrahlen für einen Ausflug zum Königsgarten mit Schloss Rosenborg und ließen uns zum Abschluss eine Waffel in Nyhavn schmecken.

Alle Bilder: K. Bieda

 

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